Akkordeonunterricht für Kinder

Das Akkordeon ist ein Handzuginstrument. Es besteht aus zwei Teilen, dem Diskant (rechte Hand) und dem Bass (linke Hand). Beide Teile werden durch den Balg miteinander verbunden.
Durch das Auseinanderziehen und Zusammendrücken der beiden Teile wird die Luft im Balg durch die Stimmstöcke in die beiden Seitenteilen hineingeführt. Durch das Drücken einer Taste werden ein oder mehrere Ventile geöffnet. Die Luft strömt an die Stimmzunge/Platte und bringt diese zum vibrieren, wodurch der Ton erzeugt wird.
Je nachdem, welches Register man vorher eingestellt hat, variiert die Klangfarbe und Klangfülle.
Die Tastatur für die rechte Hand ist angeordnet wie bei einem Klavier.
Die Bass-/Knopfseite funktioniert grundsätzlich genauso. Die Knöpfe auf der Bassseite sind nach dem Quintenzirkel angeordnet. Wer im Unterricht die Harmonielehre mit erlernen möchte, für den ist die Bass-Seite zu verstehen und zu spielen kein Problem.
Aber auch ohne das Wissen der Harmonielehre ist ein Spielen möglich, denn in gleichmäßigen Abständen, haben einige Grundbässe Vertiefungen, an denen man sich orientieren kann.

Das Akkordeon wurde lang verächtlich „Schifferklavier“ oder „Quetschkommode“ genannt.
Weit gefehlt. Das Akkordeon ist in allen Musikbereichen einsetzbar. Ob in der Klassik, im Jazz, in der Pop- und Rock-Musik oder auch gern in der Schlagermusik, das Akkordeon ist ein vielseitiges Melodie- und Rhythmus-Instrument. Alleine als Solo-Instrument, in einer Band oder auch sehr gut in einem Orchester ist das Akkordeon einsetzbar.
Für Kinder ab dem Grundschulalter ist wegen des Gewichtes und der Ergonomie ein kleines Akkordeon mit 48 Bässen ein tolles Anfängerinstrument. Dieses kann man ohne Probleme 1-2 Jahre spielen. Anschließend kann man auf ein 72- oder 96-Bass-Akkordeon umsteigen.